Liebe Anwohner der Mierendorff-Insel

Auf dem Grundstück Quedlinburger Str. 45 soll ein 8-stöckiger Plattenbau entstehen, in dem ausschließlich Flüchtlinge untergebracht werden! Durch so eine Baumaßnahme wird die Integration von Menschen bewusst verhindert!

Wir unterstützen ausdrücklich, dass im Stadtbezirks Berlin-Charlottenburg Wohnungen für Flüchtlinge gebaut werden. Diese Menschen haben durch Krieg und Flucht alles verloren und wir müssen ihnen helfen, in unserem Land eine neue Heimat zu finden. Sie sollen aber mitten unter uns leben und so integriert werden.

Eine Integration findet aber nicht statt, wenn nahezu 600 Menschen, die zum Teil durch die Geschehnisse in ihrer alten Heimat traumatisiert sind, in einem Betonklotz, wie er auf dem Grundstück Q 45 entstehen soll, kaserniert werden. Jedem halbwegs vernünftig und realistisch denkendem Menschen ist klar, dass Integration und ein Zusammenleben nur stattfindet, wenn unsere Neubürger quasi Tür an Tür mit uns leben, wenn sie Kontakte zu uns aufbauen können und wir zu ihnen. In einem Wohnblock, in dem ausschließlich Menschen mit einem Migrationshintergrund untergebracht werden, wird diese  Begegnung unterbunden. Man bleibt für sich!

Für eine bessere Integration fordert die Bürgerinitiative von der Politik und den Ämtern, dass die Flüchtlinge nicht konzentriert auf der Mierendorff-Insel untergebracht sondern im gesamten Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gleichmäßig verteilt werden, indem bei jedem mit öffentlichen Mitteln geförderten Wohnungsbau, der ab sofort fertig wird, auch Wohnungen für Flüchtlinge bereitgestellt werden.

Wir fordern die maßgeblichen Politiker des Stadtbezirks Charlottenburg-Wilmersdorf auf, die Folgen dieser Bebauung zu sehen: Hier entsteht ein sozialer Brennpunkt! Das kann keiner wollen, nicht die Regierungsparteien, nicht die Opposition unserer Bezirksregierung. Die im Februar 2018 stattgefundene Informationsveranstaltung war eine Farce. Die Bürger wurden kaum angehört sonders von der Senatorin in die „rechte Ecke“ gestellt…….da gehören wir nicht hin!

Viele Bewohner sind wütend und entsetzt über diese Politik. Hier wird über die Köpfe der  betroffenen Anwohner entschieden, wohl wissend, dass dieses Projekt die Mierendorff-Insel stark verändern wird.

Der Bezirksbürgersmeister hat Verantwortung für alle Bürger, also auch für uns. Er kann und darf nicht Politik zu unseren Lasten ausüben. Auch wir sind Bürger Berlins!

Bitte, unterstützen Sie uns und werden Sie Mitglied dieser Bürgerinitiative!

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